Erenja Klimagas: Unser Gas ist CO2-neutral

Über die Hälfte aller deutschen Haushalte nutzen Erdgas, um Warmwasser zu erzeugen oder zum Heizen. Das ist jedoch oft nicht nachhaltig, denn etwa 60% aller beim Wohnen entstehenden CO2-Emissionen treten bei der Wärmeerzeugung auf. Als Erenja-Kunde müssen Sie sich darüber nun keine Sorgen mehr machen. Denn wir haben die Gasversorgung unserer Privatkund*innen auf Erenja-Klimagas umgestellt.

Erdgas, Klimagas – ist das nicht das Gleiche?

Beim Klimagas handelt es sich erstmal um das gleiche Erdgas, das wir Ihnen auch vorher bereitgestellt haben. Aber: Mit dem Erenja-Klimagas verpflichten wir uns zur CO2-Neutralität und Schadstoffkompensation. Das heißt, wir gleichen die CO2-Emissionen, die bei Ihrem Gasverbrauch entstehen, durch die Finanzierung weltweiter Klimaschutzprojekte aus.

CO2 global ausgleichen

Entwicklungshilfe

Einige Emissionen sind leider unvermeidbar. Wir können zwar daran arbeiten, weniger und effizienter zu heizen oder fossile Energieträger wie Erdgas durch regenerative Energien zu ersetzen, aber ganz darauf zu verzichten ist derzeit noch keine Option. Da Klima aber global wirkt – COverteilt sich in der Atmosphäre und bleibt nicht an seinem Entstehungsort – kann man den unvermeidlichen CO2-Ausstoß ausgleichen, indem man CO2-Emissionen an anderen Orten reduziert. Dafür unterstützen wir Klimaschutzprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern. Denn gerade dort lassen sich oft mit einem geringen Mitteleinsatz sehr große Mengen an CO2 einsparen. Zusätzlich profitieren diese Länder noch von einem Wissens- und Technologietransfer sowie der Schaffung neuer Infrastrukturen und Arbeitsplätze.

8,75 t CO2 sparen  

Mit Erenja-Klimagas können Bewohner*innen eines normalen Einfamilienhauses aus den 1970er-Jahren dem Weltklima jährlich bis zu 8,75 t CO2 ersparen.
Zum Vergleich: Eine ähnliche Menge CO2 wird ausgestoßen, wenn Sie mit einem durchschnittlichen Benzin-PKW 50-mal vom Ruhrgebiet nach Berlin und zurückfahren. Oder 5-mal hin- und zurück nach Kairo, über Istanbul. 

Einfamilienhaus

Wie Erenja die Ökobilanz neutralisiert

Erenja kauft sogenannte Emissionsminderungs-Zertifikate zur CO2-Kompensation ein. Mit ihnen werden internationale Klimaschutzprojekte gefördert, die das hier ausgestoßene CO2 ausgleichen. Dabei entspricht ein Zertifikat einer Tonne vermiedener CO2-Emissionen. Erenja achtet darauf, dass unterstützte Projekte als nachhaltig anerkannt und zertifiziert sind. Es werden oft Projekte unterstützt, die vor Ort wirken und die es ohne CO2-Kompensation nicht gäbe.

CO2-Ausgleich – kontrolliert über die gesamte Produktionskette

Konkret arbeiten wir hauptsächlich mit „CER“ (Carbon Neutral Certification) - Zertifikaten, bei denen die CO2-Kompensation im Vordergrund steht. Diese Zertifikate sind weltweit anerkannt. Zudem überprüft der TÜV Nord, dass wir alle CO2-Mengen unserer Klimagaskund*innen auch tatsächlich zu 100 Prozent kompensieren. Und nicht nur das: Auch CO2-Emissionen, die auf dem Gasfeld, beim Transport des Energieträgers und im lokalen Erdgasnetz anfallen – also die gesamte Produktionskette – werden ausgeglichen!

Schon gewusst?
Meilenstein in der internationalen Klimapolitik

Flugzeug

CO2-Kompensation – ein Hebel für mehr Klimaschutz

Vom Fliegen kennen viele das Prinzip bereits: Auch hier kann man seine Flugmeilen mit wenigen Mausklicks durch CO2-Zertifikate ausgleichen, Spendenquittung inklusive. Solche Kompensationsmechanismen spielen im globalen Kampf gegen die Erderwärmung eine wichtige Rolle. Nicht nur einzelne Konsument*innen können auf diese Weise ihre nicht vermeidbaren Emissionen freiwillig ausgleichen, sondern auch Unternehmen. Die Mechanismen der CO2-Kompensation durch Zertifikate sind im Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen von 1997 verankert, das als Meilenstein in der internationalen Klimapolitik gilt. Sie ermöglichen es Ländern, sich Emissionsminderungen in anderen Ländern auf die eigene nationale Zielvorgabe anrechnen zu lassen. Die Idee: An einem Ort verursachte Emissionen lassen sich auch an einer weit entfernten Stelle einsparen. Zur freiwilligen Kompensation wird zunächst die Höhe der klimawirksamen Emissionen berechnet. Jede denkbare Aktivität, bei der CO2 frei wird, kommt dafür in Betracht, zum Beispiel Flugreisen oder sportliche Großevents, aber eben auch der Strom- und Gasverbrauch zu Hause. 

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